Der Vergleich von Adjektiven und Adverbien
In der deutschen Grammatik können Adjektive und einige wenige Adverbien gesteigert werden. Es gibt drei Vergleichsstufen, die angeben, dass etwas mit etwas anderem verglichen wird.
| Grundstufe (Positiv) | - | Franz ist so groß wie Peter |
| Mehrstufe (Komparativ) | -er | Fritz ist größer als Franz |
| Meiststufe (Superlativ) | -(e)st |
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Der Positiv, bei dem das Adjektiv keine Endung bekommt, drückt eine Eigenschaft schlechthin aus oder bezeichnet Gleichheit zwischen den zwei verglichenen Personen oder Sachen. Vor dem Adjektiv steht so oder genauso und das Verglichene wird mit wie angeschlossen.
Der Komparativ drückt Ungleichheit zwischen den verglichenen Personen oder Sachen aus. Das Verglichene wird immer mit als angeschlossen.
Der Grad der Ungleichheit kann durch entsprechende Wörter ausgedrückt werden: Fritz lernt etwas / wesentlich / ein wenig / dreimal besser als die meisten Kinder seines Alters
Der Superlativ ist die höchste Vergleichsstufe. Vor dem Superlativ steht am oder der Artikel, die verglichenen Elemente werden z. B. mit von angefügt.
Der Superlativ kann auch allein ohne Vergleich einen sehr hohen Grad ausdrücken (ohne den geringsten Zweifel).
Haben zusammengesetzte Adjektive im ersten Bestandteil schon einen Superlativ, so darf der zweiten Bestandteil nicht mehr gesteigert werden: der größtmögliche Gewinn und nicht der größtmöglichste Gewinn.
Adjektive lassen sich nicht steigern, wenn
- es von Natur aus kein Weniger oder Mehr gibt: tot, stumm, blind, nackt, lebendig, ...
- das Adjektiv bereits einen Hochstgrad ausdrückt: maximal, minimal, optimal, ideal, ...
- das Adjektiv eine Form benennt: steinreich, hundemüde, blitzschnell, uralt, ...