Bedeutung des Possessivpronomens
Die Possessiv-Formen mein, dein und sein drücken in der deutschen Grammatik ein Besitz (Wo ist meine Jacke) oder Zugehörigkeitsverhältnis (Peter macht gerade seine Hausaufgaben) aus.
Achtung: das Possessivpronomen schreibt man am Ende mit "ss", nicht Possesivpronomen!
Man unterscheidet dabei zwischen Possessivartikel und Possessivpronomen:
- Als Possessivartikel stehen die Pronomen mein, dein, sein etc. immer in Verbindung mit einem Substantiv (= Nomen) und können im Unterschied zu den Possessivpronomen nicht alleine stehen, wie folgende Beispiele verdeutlichen: Mir gefällt meine gelbe Krawatte. Er liebt seine Familie über alles.
- Als Pronomen tritt es dagegen selbstständig auf und ersetzt ein Substantiv: Sie hat kein Auto, ihres ist kaputt. Das ist nicht dein Spielzeug sondern meines.
Zu jeder Person des Personalpronomens gibt es im Deutschen auch ein Possessivpronomen:
| Person und Rolle | Personalpronomen | Possesivpronomen |
| 1. Person | ich; wir | mein; unser |
| 2.Person | du; ihr / Sie | dein; euer / Ihr |
| 3.Person | er, sie, es; sie | sein, ihr, sein; ihr |